22. Juli 2010

Ein hammerhartes Pflaster.

Ich wollte jeden Tag etwas posten, um etwas Disziplin in mein literarisches Leben zu bringen.
Doch das Leben ist ein hammerhartes Pflaster, an dem ich auf der Stirn aufgeschlagen bin (ausnahmsweise ohne Fahrrad) und so würde ich lieber gerne schweigen über
meine Traurigkeit
über Dinge, die ich nicht mit mir in Verbindung bringe, die mich aber um so mehr bedrücken, da sie mit mir in Verbindung gebracht werden
über meine Unzufriedenheit mit mir selbst
über soziale Kälte
über mein Wundern darüber, wie ich vor einer Woche noch so viel lachen konnte.
So viele Worte, die man bringen kann,
wenn man eigentlich nichts sagen darf und will.
Zerstörtes Glück- Trinken- Schweigen.
Und dann hoffentlich irgendwann weitermachen können.
Mit was?

Kommentare:

  1. aufzustehen von dem pflaster. aufsehen. sehen. dass manche dinge weniger mit einem selbst zu tun hatten, als man glaubte. dass meinungsverschiedenheiten und selbst extrem geäußerte ansichten einen noch nicht zu einem schlechten menschen machen. dass man immer wieder fällt, aufsteht, fällt, länger steht, sieht und dabei anfängt zu gehen. sicher zu gehen. und dass nicht, weil man sich glücklich schätzen kann nie gefallen zu sein, sondern weil man es so oft geschafft hat aufzustehen.

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  2. Danke, wie immer. Heute hieß weitermachen: Klausur schreiben. Bah. Deshalb das gestern, sorry. War in der Bib.

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  3. vollkommen ok. wie immer alles so schön komprimiert kommt. du arme..
    alternative jederzeit.

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